Frauen in die Politik

Jünger und weiblicher müssen wir werden – so die Meinung der politischen Parteien.

Das schaffen wir nur, wenn sich junge Frauen für Politik interessieren und sich aktiv einbringen. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, dafür zu werben, dass sich Frauen einbringen. Nur wenn wir Frauen uns bewegen, können wir etwas für unsere Zukunft tun.

Seit nunmehr über 10 Jahren bin ich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Nach lang gesammelter Erfahrung in den Gremien der Partei möchte ich mich nun auch für die gesamte Seestadt Bremerhaven engagieren. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen im Rahmen der nächsten Kommunalwahl als Kandidatin der SPD für das Amt als Stadtverordnete zu kandidieren.

 

Meine Motivation

Bereits in der Grundschule war ich Schulsprecherin – mein Wunsch jeher ist es Menschen bei der Bewältigung ihres Lebens zu unterstützen. Auch im Rahmen meines Studiums an der Universität Bremen habe ich mich aktiv in der Fachschaft und darüber hinaus im Fachbereichsrat eingebracht. In dieser Zeit wurde durch meinen Mitbewohner meine Wohnung mit Eintrittsformularen gepflastert, so dass mir nichts Anderes überblieb, als auch SPD-Mitglied zu werden. Seitdem bin ich in meinem Ortsverein aktiv und seit 3 Jahren auch regelmäßig bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen dabei. Hier bin ich seit Mai 2017 Vorsitzende und kümmere mich um frauenpolitische Belange.

Ich selbst bin das, was wir als SPD einfordern – ein Kind des Arbeiterkreises. Mein Vater ist gelernter Baumaschinist und arbeitet in einem Getriebewerk, meine Mutter ist gelernt Großkantinenköchin und aktuell in der Papierindustrie tätig. Beide haben mich ermutigt meine eigene Berufswahl zu treffen und zu studieren, dank BAFÖG war es mir dieser Weg auch finanziell möglich. Heute bin ich als Psychologin tätig und werbe für eure Stimmen, um als Stadtverordnete mitzuhelfen auch anderen jungen Menschen diesen sozialen Aufstieg zu ermöglichen.

 

Meine politischen Schwerpunkte

Meine gewählten politischen Schwerpunkte ergeben sich aus meinen persönlichen Erfahrungsbereichen.

Als ASF-Vorsitzende bin ich dabei, mich um die Belange von Frauen jeden Alters einzusetzen. Im neuem Vorstandsteam haben wir unser Netzwerk aufgebaut und sind dabei es ständig zu erweitern. Hier setzen wir uns aktiv für frauenpolitische Themen ein – von der Flexibilisierung der Kinderbetreuungsangebote über den Erhalt von Beratungs- und Unterstützungsangeboten hin zur finanziellen Absicherung der Familienzentren haben wir viele erstrebenswerte Ziele, um Familien und Frauen auf dem politischen Feld zu unterstützen. Als dies läuft in enger Absprache mit Institutionen, Gremien, Ämtern und Vereinen.

Als Diplompsychologin bin ich in meinem bisherigen Berufsleben in mehreren Berufsfeldern tätig geworden – in der Betreuung psychisch Kranker, in der Kinder- und Jugendhilfe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen (z.B. dem Jugendamt, dem ReBUZ Bremerhaven sowie Trägern der Familienhilfe) und aktuell für die Berufliche Bildung Bremerhaven im Arbeitsmarktbereich. Hier bin ich vorrangig zur Unterstützung und Beratung von Lernbehinderten im Rahmen integrativer rehaspezifischer Ausbildungen tätig, darüber hinaus bin ich aber gerne angefragt durch meine KollegInnen, um in anderen Projekten auszuhelfen oder beratend tätig zu sein (z.B. Kompass, integrative Ausbildungen zu Elektroniker/Mechatroniker, Reha-Berufsvorbereitung oder im Projekt „Frau, Schule und Beruf“, wo es Alleinerziehenden Frauen jeden Alters ermöglicht wird ihren Schulabschluss nachzuholen). Aus diesem Arbeitsfeld kenne ich die Belange von Benachteiligten und habe Einblick in Förderprojekte des kommunalen Arbeitsmarktes.

Weiterhin liegt mir der Bereich der Gesundheit am Herzen – denn nur wer psychisch und physisch in der Lage ist, sein Leben zu gestalten, kann selbstbestimmt leben. V.a. die Versorgung psychisch Erkrankter – hier insbesondere hinderlich die langen Wartezeiten auf Therapieplätze – ist für mich nicht ausreichend gestaltet. Nun ist dies kein alleinig kommunales Thema, aber trotzdem zeigt mir die Arbeit im Bereich der Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie, dass wir vor Ort Hilfesysteme erhalten und ausbauen sollten. Auch auf kommunaler Ebene möchte ich mich dafür einsetzen, dass Beratungsangebote, Aufklärungskampagnen, die Unterstützung von Selbsthilfevereine und an das weitere Vorantreiben der Enthospitalisierung, wie mit dem neuen Zentrum für seelische Gesundheit in der Hafenstraße ein guter Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde, vorangetrieben werden können.

Meinen persönlichen Ausgleich, um gesund zu bleiben, finde ich im Kleingarten, wo ich auch im Verein als Schriftführerin tätig bin.

 

Wer mich und meine politische Arbeit besser kennenlernen möchte, sollte mir und der ASF Bremerhaven folgen. Und wer überzeugt ist von den gleichen Ideen und authentische Menschen in der Politik haben möchte, unterstützt mich mit seinen Stimmen bei der Wahl im Mai 2019.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.